Statement
Ich male, um Wahrnehmung, Emotionen und innere Impulse sichtbar werden zu lassen – als stillen Gegenpol zur Reizüberflutung des modernen Lebens. Meine Malerei entsteht aus dem Moment, aus Intuition und innerer Bewegung – nicht nach festen Konzepten, sondern in einem offenen, freien Prozess. Jedes Bild entwickelt sich Schicht für Schicht, Farbfläche für Farbfläche. Ich vertraue dabei meiner Wahrnehmung und meinem inneren Gespür für das, was entsteht. Im Laufe des Malprozesses werden gestalterische Entscheidungen zunehmend bewusst getroffen: Es ist ein Wechselspiel zwischen Spontaneität und formaler Klarheit. Die Bilder wachsen in einem Dialog zwischen mir, dem Material und dem Moment – in der Tradition des Informel, das das Malen als unmittelbaren Ausdruck versteht und sich bewusst formalen Vorgaben entzieht.
Meine Werke bewegen sich zwischen Vielschichtigkeit und Ruhe. Brüche, Unregelmäßigkeiten und Überlagerungen gehören ebenso dazu wie Momente von Harmonie und Ausgleich. Sie spiegeln eine Wahrnehmung wider, die Mehrdeutigkeit zulässt und sich einfachen Antworten entzieht – eine Wahrnehmung, die aus meinem feinen Gespür als hochsensible Künstlerin erwächst. Dieses präzise Empfinden für Stimmungen, Nuancen und Spannungen prägt meine Bildsprache und zeigt sich in differenzierter Farbigkeit und offener Formensprache.
„Viele meiner Arbeiten tragen Neologismen als Titel – bewusst gewählte Kunstwörter, die keine Richtung vorgeben. Sie lassen Raum für eigene Assoziationen und überlassen die Deutung vollständig den Betrachtenden.“
Ute Schönefeldt, im Juni 2025

Meine Bilder laden dazu ein, langsamer zu sehen, innezuhalten und sich auf das eigene Erleben einzulassen. Sie schaffen offene Bild- und Resonanzräume, in denen Wahrnehmung sich entfalten kann – ohne Vorgaben, ohne richtig oder falsch. Jede Interpretation ist erlaubt; die Werke öffnen Raum für Resonanz, Inspiration und positive Energie.




